Der Unterschied zwischen Motivation und Disziplin
Weil Euch mein letzter Beitrag über meine Tipps für mehr Disziplin so gut gefallen hat, gehen wir heute mal ein bisschen Tiefer in die Materie der Disziplin und Motivation.
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Du bist in der Stadt unterwegs, gehst in den Bastelladen und siehst etwas Neues. Ein wunderschönes Notizbuch, die neuen Aquarellfarben, einen hübschen Stoff oder vielleicht das neuste Werkzeug zum Basteln Deiner eigenen Briefumschläge.
Du scrollst durch Instagram und siehst das neuste Video in dem jemand selbst Papier herstellt, Flügel baut oder ein Kleid aufhübscht. Du bist Feuer und Flamme, Dir werden weitere Ideen ausgespielt und Du speicherst Dir all die Videos ab.
Dir erzählt eine Freundin von ihrem neuen Geschäftsmodel und wie cool es wäre, wenn du das auch machen würdest. Du kaufst dir vielleicht sogar einen Kurs dazu und legst ein neues Notizbuch an.
Und dann wäre da noch das Instagramspiel. Heute startest Du richtig durch. Du machst einen Postingplan. Teilst direkt 3 Reels und fängst an Dir eine Ideensammlung anzulegen und alles erstmal mitzufilmen.
Und dann… wie geht es jetzt weiter? Du warst so begeistert von all den neuen Ideen, hast alles bereit und tust dann doch nichts. Der Alltag holt Dich ein und am Ende hast du einen riesigen Ordner mit gespeicherten Videos, eine Kiste voller neuer Farben und von der anfänglichen Motivation keine Spur mehr.
Und hier kommen wir jetzt zu einem ganz wichtigen Punkt, denn wer motiviert denn jetzt die Motivation, damit Du auch wirklich umsetzt und das nicht nur heute, sondern wirklich langfristig? Genau… das ist die Disziplin.
Motivation bringt Dich in Bewegung. Disziplin bringt Dich weiter.
Was macht Motivation?
Motivation ist dieses kleine Gefühl von „Ich will!“. Es ist dieser kleine Funke, der Dich dazu bringt anzufangen. Es gibt Dir Energie, lässt Dich an Dich und Deine Ideen glauben.
Sie kann unglaublich kraftvoll sein und Dir Mut machen.
Allerdings hat sie neben diesen ganzen tollen Eigenschaften auch einen großen Nachteil: Sie ist nicht konstant. Sie kommt und geht. Manchmal reicht ein inspirierendes Video, ein neues Ziel oder eine Idee und plötzlich möchtest Du alles auf einmal verändern. Den einen Tag ist sie riesengroß und trägt Dich fast von alleine. An anderen Tagen ist sie kaum zu spüren.
Du wachst auf und hast einfach keine Lust. Dann ist das Ziel vielleicht nicht mehr ganz so aufregend. Die ersten Schwierigkeiten tauchen auf. Du musst Dinge erledigen, auf die Du keine Lust hast. Und plötzlich fehlt dieses euphorische Gefühl vom Anfang. Und genau hier liegt die Herausforderung.
Denn wenn Du darauf wartest, dass Du Dich immer motiviert fühlst, wirst Du Deine Ziele wahrscheinlich nicht zuverlässig erreichen. Das bedeutet nicht, dass Dein Ziel falsch ist. Es bedeutet nur, dass die Motivation gerade nicht da ist, denn sie funktioniert nicht auf Knopfdruck. Und genau deshalb ist Motivation zwar ein wichtiger Bestandteil auf Deinem Weg, aber sie kann nicht die einzige Grundlage sein.
Ein Funke kann ein Feuer entfachen. Aber damit daraus ein großes Feuer wird, das lange brennt, braucht es mehr. Hier kommt die Disziplin ins Spiel.
Mein 8 Tipps wie ich meine Disziplin hernehme habe ich Dir schon in einem Blogbeitrag verraten. Schau da gerne nochmal vorbei, wenn Dich das interessiert.
Fazit
Vielleicht brauchst Du also gar nicht mehr Motivation, sondern einen kleinen nächsten Schritt, der Dich weitermachen lässt.
Motivation ist nichts, auf das Du warten musst. Du kannst Dir Bedingungen schaffen, unter denen Du leichter ins Tun kommst (darauf kann ich in einem weiteren Artikel gerne nochmal eingehen), aber Du darfst gleichzeitig akzeptieren, dass sie nicht jeden Tag da sein wird.
Motivation darf Dich entzünden.
Disziplin darf Dein Feuer am Leben halten.
Und Du entscheidest, wohin Du damit gehst.
Motivation ist etwas Wunderschönes. Sie kann Dich begeistern, Dir Energie schenken und Dich dazu bringen, überhaupt loszugehen. Sie darf Dich inspirieren und Dir zeigen, was alles möglich ist. Der Unterschied liegt darin, was Du an den Tagen machst, an denen die Motivation gerade Pause macht. Genau dann darfst Du Dich auf Deine Disziplin verlassen. Nicht, um Dich jeden Tag zu etwas zu zwingen, sondern um Dich daran zu erinnern, was Dir eigentlich wichtig ist. Denn langfristig sind es nicht die wenigen Tage, an denen Du unglaublich motiviert bist, die Dich Deinem Ziel näher bringen. Es sind die vielen kleinen Schritte, die Du auch dann gehst, wenn die anfängliche Begeisterung längst verschwunden ist.
Jetzt darf Motivation sichtbar werden
Manchmal kann Motivation auch etwas sein, das Du Dir selbst schenkst. Ein individuelles Bodypainting ist für mich deshalb nicht einfach nur ein besonderer Tag. Natürlich ist da dieser eine Tag: Du kommst an, wir nehmen uns Zeit für Dich, wir sprechen, lachen, gestalten gemeinsam und Du darfst Dich für ein paar Stunden ganz auf Dich und Deine Geschichte konzentrieren.
Aber was bleibt, wenn dieser Tag vorbei ist? Die Erinnerung. Und vor allem: das Bild von Dir.

Ein Bild, das Dich an einen Moment erinnert, in dem Du Dir selbst Zeit geschenkt hast. An all das, was Du bereits geschafft hast. An die Menschen, die Dich begleitet haben. An die Höhen und Tiefen, die hinter Dir liegen. Und an all die Dinge, für die Du weitergehst und kämpfst.

Vielleicht schaust Du irgendwann auf dieses Bild und denkst: „Wow. Das bin wirklich ich.“ Nicht nur so, wie Du Dich vielleicht jeden Tag im Spiegel siehst, sondern als Zauberwesen, das schon so viel erlebt, geschafft, überwunden, gelernt und gewagt hat. Und genau das kann unglaublich motivierend sein.
Lass uns gemeinsam Deine Motivation festhalten. Schreib mir einfach oder sichere Dir direkt Deinen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch.
Ich freue mich von Dir zu hören und Deine Geschichte zu malen.
Hab einen zauberhaft magischen Tag
